März 2017

Blutige Spuren in Frankreich Familie verschwindet auf mysteriöse Art

Eine vierköpfige Familie aus der Bretagne ist wie vom Erdboden verschwunden. Trotz zahlreicher Hinweise sind die Suchaktionen seit zwei Wochen ergebnislos. Der Fall erinnert an eine grausame Bluttat aus der Vergangenheit.

Seit zwei Wochen ist in Frankreich die vierköpfige Familie Troadec verschwunden – und der Fall wird immer rätselhafter: In den vergangenen Tagen haben die Ermittler das Auto des Sohnes und mehrere Gegenstände aus dem Besitz der Familie gefunden, teilweise Hunderte Kilometer vom Haus der Vermissten entfernt. Die Polizisten suchen zur Zeit nach weiteren Spuren.

Der Fall beschäftigt Frankreich schon seit Tagen: Das Elternpaar, der 21 Jahre alte Sohn und die 18-jährige Tochter sind seit Mitte Februar verschwunden. Im Haus der Familie im westfranzösischen Orvault nahe Nantes wurden ein blutverschmiertes Handy und zahlreiche weitere Blutspuren entdeckt. Einige davon wurden weggewischt.

Das Blut konnte den Eltern und dem Sohn zugeordnet werden, nicht aber der Tochter. Die Justiz hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Mordes und Entführung eingeleitet.

Am vergangenen Mittwoch fand eine Joggerin dann eine Hose mit der Krankenkassenkarte der Tochter – in der rund 270 Kilometer vom Haus der Familie entfernten bretonischen Gemeinde Dirinon. Von dort stammen die Troadecs.

In der Gegend wurden später auch eine Kreditkarte und ein Schulbuch gefunden, das dem Vater gehört, außerdem ein Bettlaken. In der Region um Dirinon suchten Dutzende Polizisten nach weiteren Spuren, auch Polizeitaucher und ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera wurden eingesetzt.

 


Fall erinnert an Mord

Das lange gesuchte Auto des Sohns wiederum wurde in der Hafenstadt Saint-Nazaire entdeckt, die knappe 60 Kilometer von Orvault entfernt liegt. Es soll dort laut einer Augenzeugin seit vergangenem Samstag gestanden haben. Der Sohn soll in der Vergangenheit unter psychologischen Problemen gelitten haben, gleiches gilt für den Familienvater.

Der Fall gibt den Ermittlern Rätsel auf – und weckt Erinnerungen an eine Bluttat im Jahr 2011: Ebenfalls nahe Nantes wurden damals eine Mutter und ihrer vier Kinder ermordet. Von dem Familienvater, der als Hauptverdächtiger gilt, fehlt bis heute jede Spur. Eine besonders erstaunliche Parallele zwischen den beiden Fällen: Einer der 2011 ermordeten Söhne ging Medienberichten zufolge auf dieselbe Schule wie der Sohn der nun spurlos verschwundenen Familie.

Quelle: n-tv.de , vni/AFP

Februar 2017

Kalifornien Flugzeug stürzt in Wohngebiet

Kurz nach dem Start ist ein Kleinflugzeug in einem Wohngebiet in Kalifornien abgestürzt. In der Maschine saß eine fünfköpfige Familie. Drei Menschen starben.

Bei dem Absturz eines Leichtflugzeugs in einem Wohngebiet im US-Bundesstaat Kalifornien sind drei Insassen ums Leben gekommen. Zwei weibliche Passagiere überlebten das Unglück und wurden laut der Feuerwehr mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Zuvor war von vier Toten berichtet worden. Bei den Insassen handelt es sich den Angaben nach um eine Familie. Die zwei überlebenden Frauen seien Ende 30. Eine der beiden sei bei der Kollision mit den Häusern aus der Maschine hinausgeschleudert worden, aber nicht schwer verletzt. Das zweimotorige Leichtflugzeug vom Typ Cessna 310 war in zwei Wohnhäuser in der Stadt Riverside gestürzt, die rund 90 Kilometer südöstlich von Los Angeles liegt. Das Flugzeug ging nach dem Absturz in Flammen auf.

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Melbourne Fünf Tote bei Flugzeugabsturz auf Einkaufszentrum

Ein Kleinflugzeug ist in Essendon Fields, einem Vorort der australischen Metropole Melbourne, auf ein Einkaufszentrum gestürzt, das nur 45 Minuten später öffnen sollte.

Alle fünf Insassen kamen ums Leben.

Vermutlich ist ein Triebwerkausfall Ursache für das Unglück.

Explosionen, Flammen und schwarzer Rauch am Himmel – unweit der australischen Großstadt Melbourne ist ein Kleinflugzeug auf ein Einkaufszentrum gestürzt. Bei dem Unglück am Dienstagmorgen sind alle fünf Insassen der zweimotorigen Maschine vom Typ Beechcraft Super King Air ums Leben gekommen. Die Polizei zeigte sich erleichtert angesichts dessen, was noch hätte passieren können. Nur 45 Minuten später sollte das Einkaufszentrum seine Türen öffnen. „Wenn man sich den Feuerball ansieht, ist es unglaubliches Glück, dass niemand hinten in den Läden oder auf dem Autoparkplatz der Geschäfte war und verletzt worden ist“, sagte die Polizeiministerin im australischen Bundesstaat Victoria.

Das Kleinflugzeug war kurz nach dem Start in das Direct-Factory-Outlet-Einkaufszentrum in Essendon Fields gestürzt. Zu dem Zeitpunkt waren schon einige Mitarbeiter in den Läden, verletzt wurde aber niemand. Ursache des Unglücks sei vermutlich ein „verhängnisvoller Triebwerkausfall“, teilte die Polizei mit. Demnach setzte der Pilot kurz vor dem Absturz einen Notruf ab. Medienberichten zufolge sind unter den Opfern vier US-Touristen und der australische Pilot. Die US-Botschaft in Canberra und australische Behörden wollten die Nationalitäten zunächst jedoch nicht bestätigen.

Augenzeuge spürte die Hitze des Feuerballs

Ein Augenzeuge sagte dem Lokalradiosender ABC: „Ich sah dieses Flugzeug wirklich tief und schnell ankommen.“ Den Aufprall selbst habe er nicht gesehen, „aber es gab einen riesigen Feuerball, als es gegen das Gebäude prallte“. Er habe die Hitze durch das Fenster eines Taxis gespürt, in dem er gesessen habe. Dann habe ein auf der Straße rollendes Flugzeugrad die Front des fahrenden Taxis getroffen.

90 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, um den Brand zu löschen. Die Straßen in der Umgebung seien für die Feuerwehr und Rettungskräfte gesperrt worden, hieß es. Der Flughafen Essendon liegt rund 13 Kilometer nordwestlich vom Zentrum Melbournes. Er wird hauptsächlich von kleineren Flugzeugen genutzt. Das australische Verkehrssicherheitsamt untersucht nun den genauen Unfallhergang

Juli 2013

Juli 2013

Nachdem tragischen Zugunglück, bei dem in Spanien ein Schnellzug mit vielen Wallfahrern an Bord entgleiste, 79 Menschen in den Tod riss, ist nun in Italien ein Bus mit Pilgern schwer verunglückt.

77 Tote und über 140 Verletzte!In Kurve entgleist: Fuhr der Zug zu schnell?

Santiago de Compostela (Spanien) – Viele Tote und Verletzte: Dramatische Szenen im Norden Spaniens! Ein Zug aus Madrid mit 13 Waggons entgleiste südlich von Santiago de Compostela in einer Kurve, die Waggons krachten teilweise gegen eine Betonwand – wurden völlig zerfetzt!

Rauch stieg aus den Trümmern des verunglückten Hochgeschwindigkeits-Zuges auf, die Trümmerteile waren teilweise meterhoch aufgetürmt! Erste Berichte sprachen von 24 Toten und vielen Verletzten. Doch schnell wird klar: Die Zahl der Toten steigt und steigt! Im Laufe der Nacht melden die Behörden mindestens 77 Tote, mehr als 143 Menschen sollen verletzt worden sein, teilweise schwer.

Wallfahrer-Bus in Italien verunglückt Er stürzte 30 Meter tief in eine Schlucht

Mindestens 36 Menschen starben, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Elf Menschen kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Unter den Opfer sollen auch viele Kinder und Jugendliche sein.

Der Bus stürzte in eine rund 30 Meter tiefe Schlucht. Nach Polizeiangaben raste der Bus zunächst in der Nähe der Stadt Avellino in mehrere Autos, die wegen des dichten Verkehrs abgebremst hatten.

Er fuhr demnach mit hoher Geschwindigkeit auf den dortigen Verkehr zu – in dem Gebiet geht die Straße bergab und ist von mehreren Schildern zur Geschwindigkeitsbegrenzung gesäumt.

Feb 2011

Feb 2011

Beim Absturz dieses Leichtflugzeugs wurden mehrere Stromkabel durchtrennt, Tausende waren ohne Elektrizität. Verletzt wurde zum Glück niemand.

In Sydney (Australien) ist ein Leichtflugzeug in eine Wohnsiedlung gekracht. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt – dafür waren in der australischen Metropole Tausende ohne Strom.

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie am Unglücksort im Vorort Smithfield eintrafen. Dem demolierten Flieger, der obendrein auf dem Kopf gelandet war, entstiegen eine Frau, ein Mann sowie ein Hund – allesamt nahezu unverletzt!

Das heikle Landemanöver des skurrilen Trios war in der Nähe mehrerer Häuser und einer Grundschule geendet, wo das Leichtflugzeug schließlich auf dem Dach liegen blieb.

Joey Polley, Manager eines Tennis-Centers in der Nähe der Absturzstelle, sagte laut der Zeitung „Sydney Morning Herald“: „Es hat nicht viel gefehlt und das Flugzeug wäre in eines der Häuser gekracht.“

Wie es zu dem Unglück kam, muss noch geklärt werden. Sicher ist bislang nur: Bei dem Crash durchtrennte der Leichtflieger mehrere Stromkabel, schnitt rund 7000 Wohnhäuser und Geschäfte von der Stromversorgung ab.

Die Polizei sperrte eine Straße ab, damit die schwer beschädigte Maschine abgeschleppt werden konnte.

Sechs Tote bei Flugzeugabsturz in Irland

Flugzeug-Absturz bei dichtem Nebel in Irland: Sechs Menschen kamen ums Leben

Das Kleinflugzeug der regionalen Fluggesellschaft Manx2 mit zehn Passagieren und zwei Crewmitgliedern an Bord war aus dem nordirischen Belfast gekommen, hatte am Donnerstag versucht, bei Nebel in Cork zu landen.

Zwei Mal brach der Pilot den Landeanflug wieder ab – beim dritten Versuch verlor er die Kontrolle über die Maschine, krachte auf die Landebahn.

Das Flugzeug überschlug sich, fing Feuer. Augenzeugen beobachteten laut der britischen „Sun“, wie Verletzte versuchten, dem brennenden Wrack zu entkommen!

Laut Donie Mooney von der irischen Flugaufsicht wurden vier der sechs Überlebenden schwer verletzt.

Polizeichef Charlie Barry sprach von einem Wunder, dass zwei der Verletzten lediglich mit einigen Schrammen davonkamen.

Jetzt soll eine Untersuchung letzte Klarheit über den Unfallhergang bringen. Zunächst wurde angenommen, dass der Pilot ein „Fenster” in der dichten Nebelwand zur Landung nutzen wollte, dieses sich aber zu früh wieder schloss.

Ein Augenzeuge berichtete dem irischen Fernsehsender RTE, der Nebel sei so dicht gewesen, dass man den Unfall vom Terminal aus nicht einmal sehen konnte.

Januar 2011

Januar 2011

Metallschrott im Kopf! Ärzte retten diesen Jungen

Das war knapp! Dieser scharfe Haken verfehlte das Gehirn von Xiaolin Niu (13) nur um zwei Millimeter

Xianghai (China) – Es ist ein kleines Wunder: Beim Spielen auf dem vereisten Schulhof stürzt Xiaolin Niu (13) unglücklich auf rasiermesserscharfen Metallschrott. Ein Haken bohrt sich in seinen Schädel, bleibt nur zwei Millimeter vor seinem Gehirn stecken. Der Junge lebt!

 


 

Dienstag, 04. Januar 2011, 19:28 Uhr

Kind beim Rodeln von Ast aufgespießt

Butte (USA) – Ein Junge (7) ist beim Rodeln von einem Ast aufgespießt worden. Der rund 2,5 Zentimeter dicke Ast einer Kiefer bohrte sich durch die linke Pobacke rund 15 Zentimeter tief in den Bauchraum. Glück: Es wurden keine lebenswichtigen Organe verletzt. Die Ärzten benötigten zwei Stunden, um den Ast zu entfernen.

Dezember 2010

November 2010

November 2010

Freitag, 05. November 2010

Chartermaschine zerschellt am Boden 21 Tote bei Flugunglück

Die Unglücksstelle in Karachi.

Beim Absturz eines zweimotorigen Flugzeugs in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi hat keiner der 21 Insassen überlebt. Wie der Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde sagte, starben außer den 17 Passagieren, einem Techniker und einem Wachmann auch die beiden Piloten. Unfallursache bei dem Propellerflugzeug war der Ausfall eines Motors. Davon habe der Pilot dem Kontrollturm kurz nach dem Abheben berichtet.

Freitag, 05. November 2010

Auch Deutsche im Flugzeug 68 Menschen sterben bei Absturz

Der Pilot eines Inlandsfluges auf Kuba sendet einen Notruf, dann wird die Funkverbindung unterbrochen. Das Propellerflugzeug stürzt ab und geht in Flammen auf. 68 Passagiere sind an Bord, darunter auch zwei Deutsche, drei Niederländer und zwei Österreicherinnen. Alle Insassen kommen ums Leben.

 


 

Freitag, 05. November 2010

Pannenserie reißt nicht ab Qantas muss wieder notlanden

Diesmal ist es kein Airbus, sondern eine Boeing, die wegen technischer Probleme notlanden muss. Nach Angaben der australischen Fluggesellschaft Qantas landet die Boeing 747-400, die eigentlich nach Sydney fliegen sollte, sicher und ohne Zwischenfälle in Singapur.

Einen Tag nach der spektakulären Notlandung eines Airbus A380 hat ein weiteres Flugzeug der Airline Qantas in Singapur notlanden müssen. Die Boeing 747-400 habe Probleme mit einem der Triebwerke gehabt, sagte eine Sprecherin der australischen Fluggesellschaft. Die Maschine, die nach Sydney fliegen sollte, sei ohne Zwischenfälle gelandet. Demnach kehrte der Jumbo sicher zum Flughafen zurück.

 

Airbus-Notlandung in Singapur

Ein Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, war am Donnerstag in Singapur notgelandet. Dabei kam niemand zu Schaden. Danach hatte Qantas allen Großraumflugzeugen dieses Typs Startverbot erteilt. Die Gesellschaft will ihre sechs A380-Maschinen spätestens am Sonntag wieder einsetzen. Als Ursache vermutet das Unternehmen einen Konstruktions- oder Materialfehler. Wegen des Zwischenfalls ist der Triebwerkshersteller Rolls-Royce unter Druck geraten.

Singapur Airlines, die elf der Riesenflugzeuge im Einsatz haben, nahmen am Freitag ihren Verkehr mit dem A380 wieder auf. Die Lufthansa, für die ebenfalls drei A380 unterwegs sind, strich am Donnerstagabend einen Flug, der von Frankfurt am Main aus ins südafrikanische Johannesburg hätte fliegen sollen. Wegen des „sehr kurzfristigen“ Hinweises von Rolls-Royce hätten die nötigen Sicherheitschecks nicht mehr vor dem Start vorgenommen werden können, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Die A380-Maschinen von Lufthansa, Qantas und Singapur Airlines fliegen mit Rolls-Royce-Motoren des Typs Trent 900. Einer der Rolls-Royce-Motoren der Unglücksmaschine hatte am Donnerstag eine Abdeckung verloren und so die Notlandung erzwungen. Die britische Traditionsfirma hatte nach der Notlandung empfohlen, die Trent-900-Motoren zu überprüfen. Air France und Emirates, der größte A380-Kunde, sind mit dem Konkurrenzmotor von Engine Alliance ausgestattet, der bisher unfallfrei war. Der Kurs von Rolls-Royce und des Airbus-Mutterkonzerns EADS sackte nach der Notlandung ab.